Traditionelle Lakota Inipi

Schwitzhütten - Zeremonie

5. - 8. April 2018

DIE SEMINARGEBÜHREN UND DEINE ANMELDEMÖGLICHKEIT

FINDEST WEITER UNTEN!


Unser Seminarzentrum "Lamplstätt"

Ruhige Alleinlage

Traumhafte Natur

Schöne Zimmer


Mehr Eindrücke vom Zentrum für Ganzheitliche Selbsterkenntnis HIER!

Adresse: Lamplstätt 1 in 83564 Soyen (Bayern)


Über das Seminar


Themen und Inhalte

1. SCHWITZHÜTTENBAU

Bereits der Bau der Schwitzhütte ist ein essenzieller Teil der Zeremonie und lädt dazu ein, in Achtsamkeit Zusammenzuwirken. Hier entsteht bereits das Gemeinschaftsgefüge und die Energie darf sich bis zur eigentlichen Zereminonie mit aufbauen. Beim Schwitzhüttenbau gibt das Leben oftmals schon entscheidende Hinweise für deine Absicht und innere Haltung bei der Schwitzhütte.

2. Schwitzhütten - Zeremonie

Die Erfahrung einer Schwitzhütte kann man niemandem mit Worten beschreiben, der es nicht selbst erlebt hat! Oberflächlich betrachtet erinnert eine Schwitzhütte an einen reinigenden Saunagang, doch nach der Schwitzhütte bemerkt jeder, dass hier weit mehr passiert! Neben der körperliche Ebene, passiert hier auch eine gesunde energetische Reinigung und die Teilnehmer haben die Möglichkeit im liebevollen Dunkel von Mutter Erde, Gebete zu sprechen und einen genaueren Einblick in das eigene Leben zu bekommen. Solch eine Zeremonie ist rational nur schwierig zu be-greifen und unterstützt eine Menschen dabei, sich neu und klar für die kommenden Lebensschritte auszurichten.

3. INTEGRATION UND STORYTELLING

Nach der Schwitzhütte gibt es etwas zu Essen und alle Beteiligten feiern ihre "Neugeburt". Es gibt die Möglichkeit sich auszutauschen, erlebtes zu reflektieren, Fragen zu stellen und alles wirken zu lassen. Zudem werden die Seminarleiter ihre Erfahrungen und Weisheit mit der Gruppe teilen - bei den Indianern sprach man hier von "Storytelling" (Geschichtenerzählen).


Die Seminarstruktur

Ankunftstag

18 Uhr Abendessen und eine Einführung

 

1. Seminartag

Schwitzhüttenbau und Ausrichtung für die Zeremonie

2. Seminartag

Schwitzhüttenritual und Feier

 

3. Seminartag

Abbau, Integration und Verabschiedung um 13 Uhr



Traditionelle Ehrung

Es wird ein "Mondzelt" geben, in dem Frauen sein können, die ihre Mondzeit haben. In traditionellen Lakotaschwitzhütten gehen Frauen während ihrer Periode nicht in die Schwitzhütte. Das Mondzelt ist jedoch ganz in der Nähe der Schwitzhütte und ein wichtiger Teil der Zeremonie! (mehr dazu am Ende dieser Seite)


Verpflegung

Während dem Seminar gibt es vegetarische bzw. überwiegend vegane, biologische Kost. Ein Abendessen am Ankunftstag, drei Mahlzeiten an den vollen Seminartagen und ein Abschlussbrunch am Abreisetag.


Mitbringen


Die Seminarleiter

DIETER "3EAGLE" SCHOLZ - Zeremonieleiter

Hüter des historischen Kraftplatz Beuerhof in der Vulkaneifel und seit 27 Jahren auf dem roten Weg der Lakota-Indianer, Schüler von Archie Fire Lame Deer,  dem Medizinmann der Lakota aus der Rosebud Reservation, South Dakota.

 

Er vermittelt die Tradition der indianischen Schwitzhütte seid über 20 Jahren und ist auch mit den Ureinwohnern im Indianerland bis heute sehr verbunden.

 

 

Sein indianischer Name lautet "3Eagle" und er freut sich, mit dem Seminarort Lamplstätt und mit Equiano  sowie Katharina  in Bayern einen Platz gefunden zu haben, für diejenigen, denen der Weg zum Beuerhof zu weit ist und somit eine Alternative im Umkreis von München bietet.

HOLGER VATTER - Feuermann

Mit ihm steht und fällt zum großen Teil das Gelingen einer guten Schwitzhütten-Zeremonie.

 

Er übernimmt eine sehr verantwortliche Aufgabe und ist nicht nur der Hüter des Feuers und der Steine, sondern auch der Hüter des Schwitzhütten-Platzes während der Zeremonie und sorgt dafür, dass die Menschen in der Schwitzhütte nicht gestört werden. Während der Zeremonie ist absolute Stille am Platz und der Feuermann hält dafür den Raum.


Ausgleich Schwitzhütten - Zeremonie

1. Seminargebühr 160€

2. Bio-Vollkostverpflegung 80€

3. Übernachtungspauschale 150€

(zufällige Zimmerzuteilung im DZ/MZ oder nach Wunsch Wohnbus/Zelt)

 

GESAMT 390€

 

Einzelzimmerwunsch +36€ / Doppelzimmerwunsch +15€

Ratenzahlungen sind nach Absprache mit uns möglich


Anmeldung

Bitte folge diesem Anmeldebutton. Er führt dich direkt auf die Homepage des Beuerhofs, dort findest du ein Anmeldeformular in das du all deine Daten eintragen kannst. Wir freuen uns auf dein Beisein bei der Schwitzhüttenzeremonie!


Mondfrauen - weibliche Periode

In der langen Vergangenheit der Indianer sind Frauen nicht in die Schwitzhütte gegangen. Es war ein reines Männerritual. Frauen reinigen sich alle 28 Tage auf natürlichen Wege und brauchten das nicht. So erzählt die Geschichte, dass die Weiße Büffelkalbfrau den Männern dieses Ritual gebracht hat, damit sie Kontakt aufnehmen mit Mutter Erde, um sich zu reinigen.

 

Erst in der Neuzeit, genau Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts gehen auch Frauen in die Schwitzhütte. Auslöser war im Jahr 1978  zum 300-jährigen Memorial des Massakers an 300 Frauen und Kinder am Wonded Knee. Es kam zum Kampf zwischen den Indianern und der amerikanischen Regierung mit vielen Toten und Verwundeten. Hier hatte Marie Crowdog, die Frau des Häuptlings Leonhard Crowdog, hinter den Linien spontan eine Schwitzhütte organisiert und mit vielen Frauen für die Männer gebetet. Drei Tage später war der Krieg beendet, man sich wieder vertragen und ab dem Zeitpunkt durften die Indianer auch ohne Repressalien ihre alten Stammesrituale durchführen.

 

Heute sind viele Frauen in die Berufe und Führungspositionen der Männer gegangen und die männliche Energie ist bei vielen wesentlich präsenter. Auch das ist ein Grund, warum heute auch Frauen mit in die Schwitzhütte gehen.

Wenn Frauen in Ihrer Moontime ( Menstruation) die Zeremonie nicht in der Schwitzhütte mitmachen, hat das damit zu tun, dass sie in dieser Zeit in Ihrer fruchtbarsten Periode sind und eine Kraft und Power haben, die in einer solchen Zeremonie sehr zum Nachteil der anderen Teilnehmer sein kann. Früher, in den Indianerdörfern brauchten Frauen, die Ihre Tage hatten, nicht zu arbeiten. Man nahm Ihnen auch die Kinderbetreuung ab, sie durften im Moontipi ihre Handarbeiten machen, wurden mit Essen versorgt und erst wenn der Zyklus am Abklingen war, sind sie wieder zurück in die Familie gegangen.

 

Insofern haben Mondfrauen während der Zeremonie einen Sonderstatus, bekommen einen eigenen Platz in Sichtweite der Schwitzhütte, werden mit einem eigenen Feuer versorgt bekommen auch zu trinken und nehmen die Zeremonie auf Distanz wahr. Noch nie hat eine Mondfrau, die auf diese Weise der Schwitzhütte beiwohnte, das Gefühl gehabt, ausgeschlossen zu sein, im Gegenteil. Die Verbindung ist da und der Energieaustausch zwischen der Mondfrau und den Menschen in der Schwitzhütte ist eine ganz besondere Erfahrung für alle.

"Der Mensch ist wie ein Permakulturgarten:

Einmal gut angelegt, entsteht ein sich selbst erfüllender Kreislauf aus Freude und Inspiration!"

(EQUIANO INTENSIO)